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TU Berlin

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Studienprojekt BodenArt - Reader download

Lupe

Vorwort

BodengeSchichten sichtbar zu machen – mit diesem Wunsch und Anspruch trafen
sich im Sommersemester 2017 vierzehn Studierende des Bachelor Studienganges
Ökologie und Umweltplanung, um das Thema „Boden“ aus unterschiedlichen
Perspektiven zu erkunden und mit Techniken aus dem Kreativbereich zu bearbeiten. Nicht die Naturwissenschaft stand dabei im Mittelpunkt, sondern die Frage,
wie man Interesse, Gefühle und Faszination für den Bodens wecken und vermitteln kann. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Ideen und Ansätze, die in
diesem Reader vorgestellt werden. Dieser soll nicht nur unterhaltsam sein, sondern
gleichsam Mut und Impulse für die eigene Arbeit mit Boden geben.
Es war uns Betreuern ein Vergnügen dieses Studienprojekt zu begleiten und wachsen zu sehen und wir danken den Studierenden, ganz besonders den Initiatoren des
Projekts Lars und Josef.


Gerd Wessolek     Björn Kluge

 

Epilog

Als sich am 24.04.2017 erstmalig alle ProjektteilnehmerInnen in den Räumlichkeiten des Fachgebietes „Standortkunde und Bodenschutz“ der TU Berlin versammelten, war wohl noch keinem bewusst, wohin genau die hier beginnende Reise führen
sollte. Eines war klar: im anstehenden Semester wird sich alles um den Boden drehen. Um den Boden und die Kunst, ihn erlebbar, ihn sichtbar zu machen. Wir würden uns auf den Weg machen, um verschiedene Böden in Form von Bodenlackprofilen kunstvoll zu archivieren. Eben das war ja die ursprüngliche Kernidee, aufgrund
derer die Vorbereitungen für dieses studentisch-verwaltete Projekt überhaupt erst ins
Rollen gekommen waren. Doch sehr schnell war klar, dass wir alle Lust hatten den
Raum, den uns das Projekt bot, auch darüber hinaus mit Ideen rund um das Thema
Kunst und Boden zu füllen. Es wurde fleißig beratschlagt, Ideen entwickelten sich,
wurden umgeworfen, verändert, wieder aufgegriffen.
So entwickelten sich sieben verschiedene Konzepte, die es zum Inhalt haben, die
Sphäre unterhalb unserer alltäglichen Schritte erlebbar zu machen, kreativ zu verarbeiten und auf unterschiedlichstem Wege darzustellen. Dabei geht es inhaltlich um
vielerlei. Beispielsweise werden aktuelle Probleme aus der Bodenkunde aufgegriffen,
Fragestellung zur Energiewende thematisiert und dargestellt. Umweltbildung und
-pädagogik spielen eine wichtige Rolle.
Auch wird der Boden als Archiv für Emotionen und Gefühle vergangener Zeiten beleuchtet. Unsere Palette reicht bis hin zur abstrakten Kunst, wobei der Boden selbst,
wie schon in den ältesten menschheitsgeschichtlichen Malereien, als Farbstoff dient,
um so von uns mit den Erklärungsmodellen der Wissenschaft auf künstlerische Art
und Weise verwoben zu werden. Wir trauten es uns sogar, uns dem Boden als Resonanzkörper auf akustischem Wege zu nähern – mit Kabel und Mikrofon.
An dieser Stelle soll aber noch nicht zu viel vorweg genommen werden. Schauen Sie
selbst, welch lebhaftes Programm sich hier entwickeln konnte. Auf den folgenden
Seiten finden Sie die Beschreibung von Methoden und Ideen rund um unser Projekt, sowie Bilder und Beschreibungen der fertigen Exponate.

 

 

 

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Sekretariat BH 8-1

Helena Schmieschek
Standortkunde & Bodenschutz
Institut für Ökologie
Fakultät VI
Sekr. BH 8-1
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Raum 819
Ernst-Reuter-Platz 1
D - 10587 Berlin
Fon: 030 314 73536
Fax: 030 314 23309

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